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Gerbereikunde PDF Drucken E-Mail
Unter Gerben vesteht man die Verarbeitung von Tierhäuten zu Leder. Im laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein Reihe von Gärbearten

- vegetabile Gerbung (Gerbung mit pflanzlichen Mitteln)
- Lohgerbung (Gerbung mit der Rinde von Buchen)
- Chromgerbung (Gerbung mittels Chromsalz)

Natur- bzw. vegetabilgegerbtes Leder
wird durch die Zuhilfenahme von pflanzlichen Gerbstoffen hergestellt. In den Anfängen der Lederverarbeitung wurde Eichen- und Buchenrinde verwendet, wobei diese durch Tara, Quebracho, Kastanie und Mimosa ergänzt wurde. Durch den großen Zeitaufwand von bis zu 15 Monaten kann der hohe Preis des Leders gerechtfertigt werden.
Farbe:bräunlich
Vorteile:
- angenehme bräunliche Farbe
- auch bei großer Dicke geschmeidig
- sehr haltbar

Fett- oder saemischgegerbtes Leder
wird durch das Öl bzw. dem Schleim von Tiergehirnen, Tiereiern und sonstigen Fetten geschmeidig.
Farbe: gelblich

Geräuchertes Leder
Rohhaut Leder
wird einfach an der Luft getrocknet. Bedingt durch die einfache Herstellung ist es nicht resisent gegen Flüssigkeiten.

Alaungerbung
macht sich die bleichende Eigenschaft von Mineralien zu nutze.
Farbe: fast weiß
Vorteil: -nimmt sehr gut Farbe auf

Chromgegerbtes Leder
wird mittels Chromsalz gegerbt. Dieses Verfahren gibt es erst seit kurzem.
Farbe: silber-grau
Vorteil: -sehr haltbar
-gute Eigentschaften

Interessante Informationen über die Herstellung von Leder erhalten sie unter Lederkunde

 
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